Psychoonkologie – was ist das?

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Psychoonkologie befasst sich mit den psychosozialen Aspekten einer Krebserkrankung und nutzt Wissen aus verschiedenen Bereichen, wie etwa Medizin, Psychologie, Soziologie oder Philosophie.

Die Psychoonkologie gehört zur Onkologie. Als Onkologie bezeichnet man eine Fachdisziplin der Medizin, die sich mit der Diagnostik, Behandlung und Nachsorge von Krebserkrankungen beschäftigt. Anstelle von Psychoonkologie finden Sie auch den Begriff „Psychosoziale Onkologie“.
Die Psychoonkologie hilft Patientinnen und Patienten dabei, mit den vielfältigen Folgen von Krebs besser umzugehen. Psychoonkologie richten sich nicht nur an die erkrankte Person sondern auch an deren Angehörige.

Für medizinische Fachkräfte gibt es psychoonkologische Fort-
und Weiterbildungsangebote. Hier können zum Beispiel Ärztinnen und Ärzte lernen, wie man Belastungen bei krebskranken Menschen besser erkennen und bei deren Bewältigung beistehen kann.

Quelle: Leitlinienprogramm Onkologie I Patientenleitlinie „Psychoonkologie“,   2016
Internet: http://www.patienten-information.de/patientenleitlinien/patientenleitlinien-leitlinienprogramm-onkologie/psychoonkologie

 

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Stand: 8.5.2019